"Rauchen und dessen Folgen" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karpe, S   
Freitag, 26. März 2010 um 06:35 Uhr
Am 24. März 2010 haben wir, die elften Klassen des Fachgymnasiums der Otto-von-Guericke-Schule Magdeburg, an einem Vortrag über „Rauchen und dessen Folgen“ teilgenommen. Der Vortrag wurde von Prof. Gademann, Oberärztin Dr. A. Friedel und Frau Dr. K. Lampe gehalten.

Am Anfang des Vortrages wurde geklärt, dass Rauchen eine Sucht ist. Es ist eine Sucht mit fatalen Folgen, wie Lungenkrebs, Raucherbeine, Schlaganfälle, Infarkte, Schleimhautschädigungen und Arteriosklerose. Diese Folgen können alle zum Tod führen. Aber auch als Passivraucher ist man nicht von schädlichen Folgen des Rauches verschont. Und wenn man als Kind schon Zigarettenqualm ausgesetzt ist, können Asthma, Lungenkrebs und andere schlimme Krankheiten ausgelöst werden und wenn die werdende Mutter während der Schwangerschaft raucht, tritt statistisch häufiger unter anderem der plötzliche Kindstod ein.

Der Vortrag wurde mit sehr vielen anschaulichen Bildern unterlegt, die einen wirklich zu überlegen gaben mit dem Rauchen aufzuhören. Gut fand ich auch, das viele Zahlen genannt wurden, die einen erst einmal richtig bewusst machten, wie viele Menschen jährlich an den Folgen vom Rauchen sterben. Es sterben täglich 300 Menschen an die gerade genannten Folgen und jährlich 140.000 Menschen in Deutschland, das sind so viele, wie in 300 Jumbo-Jets an Passagieren transportiert werden können.

Und jetzt stellen sie sich mal vor, es würden pro Jahr 300 Jumbo-Jets abstürzen! Wenn das so wäre, würde keiner mehr mit einem Flugzeug fliegen. Sollte man dann nicht auch aufhören zu rauchen oder erst gar nicht damit anfangen?

Dieses oder andere gute Vergleiche wurden im Laufe des Vortrages genannt. Es gab ein Bild, das noch lange Zeit in unserem Gedächtnis haften blieb. Es zeigte einen Luftröhrenschnitt, und dann sagte man uns, dass es Menschen gibt, die trotz dieser schlimmen Operation immer noch nicht mit dem Rauchen aufhören. Denn bei diesem Luftröhrenschnitt wird die Luftröhre an den Hals fest genäht und man kann nicht mehr u. a. schmecken, riechen und ohne Probleme baden. Diese Menschen, die dieser Sucht so stark verfallen sind, halten ihre Zigarette in die offene Luftröhre hinein und das schon 6 Stunden nach der OP.

Eine Zahl ist uns auch noch im Kopf geblieben, und zwar das eine Zigarette das Leben um 30 Minuten verkürzt.

Mir hat der ganze Vortrag sehr gut gefallen, denn er war sehr anschaulich, nicht langatmig und er beinhaltete sehr gute Bilder, Tabellen und Vergleiche. Die Doktoren waren sehr freundlich und haben alle unsere Fragen beantwortet. Toll war auch, dass am Ende des Vortrages Präparate gezeigt wurden und diese auch gut verständlich erklärt wurden. Ich bin der Meinung, dass dieser Vortrag doch mehrere Mitschüler von mir zum Nachdenken animiert hat, mit dem Rauchen aufzuhören oder erst gar nicht damit anzufangen.

Kirsten Steinbach